Erste Hürde: die Freigabezyklen der IT-Abteilung. Jede Änderung an der Entra-ID-Konfiguration dauerte 4–6 Wochen. Lösung: In den ersten Wochen baten wir um einen eigenen Test-Tenant, in dem wir alles selbst konfigurierten, und wechselten erst zum Cutover in die Produktivumgebung. Das sparte 3 Wochen.
Zweitens: die Komplexität der RBAC-Matrix. Die ursprünglich 8 Rollen wuchsen während der Umsetzung auf 12, weil manche Rollen Unterrollen hatten. Wir haben refaktoriert: das Konzept des „Berechtigungssatzes“ eingeführt, den eine Rolle erbt. Jetzt 8 Rollen + 24 Berechtigungssätze, was besser skaliert.
Drittens: die SAP-OData-Performance zu Spitzenzeiten. Die KPI-Aktualisierung um 8–9 Uhr traf über 200 Nutzer gleichzeitig, und die OData-Dienste drosselten. Wir fügten in den Aggregator eine „Pre-warm-Cache“-Schicht ein: Die meistabgefragten KPIs werden bereits um 7:45 Uhr vorab aggregiert.